Aufgalopp bei der Spvgg. Erkenschwick – „Stimberg-Moukoko“ steht im Kader

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Aufgalopp bei der Spvgg. Erkenschwick – „Stimberg-Moukoko“ steht im Kader

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Der BVB hat mit der Berufung von Super-Talent Youssoufa Moukoko zu den Profis für Aufsehen gesorgt. Ähnlich macht es die Spvgg. Erkenschwick. Dort steht ein 17-Jähriger im Westfalenliga-Kader.

  • Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick ist mit zehn Neuzugängen wieder ins Training eingestiegen.
  • Zum 25-Mann-Kader gehört auch der erst 17-jährige Stürmer Karl-Heinz Manga – eines der ganz großen Talente im Klub.
  • Am Sonntag steigt das erste Testspiel gegen SV Dorsten-Hardt, zu dem es Tickets online im Vorverkauf gibt.

Zehn Neuzugänge konnten Chefcoach David Sawatzki und sein „Co“ Jörg Weißfloh am Montagabend bei Sonnenschein im Stimberg-Stadion begrüßen. Von den Neuen fehlte nur Torwart Jakob Lücke aus der eigenen U19. Er ist noch im Urlaub. Außerdem verpassten Andreas Ovelhey, Steffen Heine und Timur Umar die erste offizielle Einheit der „Schwicker“. Der Kader ist mit nun 25 Spielern insgesamt größer und vor allem deutlich jünger geworden (Durchschnittsalter 23,3 Jahre).

Philosophie hat sich verändert
Die Philosophie des Vereins habe sich verändert, erzählt Sawatzki. „Wir haben bewusst auf junge und hungrige Spieler gesetzt“, erklärt der Trainer. Auf der eigenen Homepage werben die Schwarz-Roten sogar mit den „Fakten zum neuen Kader“ und sind auch ein wenig stolz darauf, dass 80 Prozent der Spieler aus dem Kreis Recklinghausen kommen, 30 Prozent schon in der Junioren-Bundesliga gespielt haben und 30 Prozent in der eigenen Jugend ausgebildet wurden. „Natürlich birgt es auch Gefahren, wenn man so einen jungen Kader hat. Aber das muss man in Kauf nehmen“, sagt Sawatzki. Ziel sei es, in Zukunft noch mehr Jungs aus dem eigenen Nachwuchsbereich bei den Senioren zu integrieren.

„Wir müssen auch etwas anbieten“
Beim Auftakt war beispielsweise auch Karl-Heinz Manga (17), der neue „Stimberg-Moukoko“ dabei. Der junge Stürmer gilt als eines der großen Talente im Verein und hat gerade erst die B-Jugend der Spvgg. zurück in die Landesliga geschossen, kann jetzt also noch zwei Jahre für die U19 kicken. „Damit solche Talente nicht abhauen, muss du ihnen was bieten. Geld ist es nicht“, sagt Sawatzki. Karl-Heinz Manga entschied sich trotz zahlreicher Angebote von höherklassigen A-Jugend-Teams zum Bleiben und gehört zur Belohnung nun zum erweiterten Senioren-Kader am Stimberg. Er ist mit gerade einmal 17 Jahren natürlich der Jüngste – Torwart Sören Stauder (31), Winter-Transfer Lucas Keysberg (29) oder Rückkehrer Christoph Kasak (28) sind die Ältesten.

Durchschnittsalter liegt bei 23,3 Jahren
Auf Empfehlung von Ex-Coach Zouhair Allali, mittlerweile bei A-Kreisligist SG Castrop in Diensten, wurde der junge Justin Strahler von der BG Schwerin geholt. Finn Wortmann spielte für die U19 des SC Preußen Münster und verbrachte sein erstes Seniorenjahr bei der SSV Buer. Marcel Klakus, der von Landesliga-Aufsteiger TuS Haltern II kommt, hätten sie am Stausee wohl gerne behalten. Umso erfreulicher für Sawatzki, dass sich der Halterner schon früh für einen Wechsel zur Spvgg. entschieden hat. Große Stücke hält man am Stimberg auch auf Rechtsverteidiger Christian Warnat, der von GW Nottuln kommt. Der 24-Jährige hat aber auch schon für TuS Haltern oder FC Marl gespielt. Tom Rottmann, Kapitän der letztjährigen U19, oder Jyhad Seklawi, der nach kurzem Abstecher zum TuS Haltern jetzt wieder da ist, und vor allem der hoch telantierte Arian Phil Schuwirth, den auch der TuS 05 Sinsen gerne verpflichtet hätte, wollen in ihrem ersten Seniorenjahr durchstarten.

Schuwirth auch in Sinsen im Gespräch
Ganz sicher werden die Jungen ihr Können in den Testspielen bis zum Saisonstart am 6. September zeigen dürfen. Davon hat Trainer Sawatzki eine ganze Reihe ausgemacht. Zum ersten Test am Sonntag (15 Uhr) kommt der SV Dorsten-Hardt. Es folgen die Spiele gegen SV Wanne 1911 (7.8./A), SV Horst-Emscher (9.8./A), SV Sodingen (13.8./H), BW Westfalia Langenbochum (18.8./H), VfL Bochum U19 (22.8./A) und SG Castrop-Rauxel (23.8./A), ehe es am 28. August im Pokal gegen SV Schermbeck geht.

Karten für erstes Testspiel online verfügbar
Am Sonntag (15 Uhr) empfängt die Spvgg. Landesligist SV Dorsten-Hardt zum ersten Testspiel auf der Jule-Ludorf-Sportanlage. 300 Zuschauer sind zugelassen. Zur möglichen Rückverfolgung bei Corona-Infektionsfällen müssen Namen, Adressen und Telefonnummern erfasst werden. „Um das zu vereinfachen, haben wir einen Ticket-Vorverkauf eingeführt“, sagt Geschäftsführer Andreas Giehl. Tickets gibt es im Online-Fanshop (www.1916-fanshop.com). Beim Bestellprozess muss „Abholung am Vereinsgelände“ als Versandmethode gewählt werden. „Die Tickets können dann gegen Vorlage der Bestellbestätigung vor dem Spiel abgeholt werden“, erklärt Giehl. Ein kleines Ticketkontingent soll es auch am Spieltag geben, für diejenigen, die nicht online bestellen können. Giehl: „Wir empfehlen allen aber, sich im Vorfeld ein Ticket zu sichern.“ Im Eintrittspreis ist auch das Spiel der „Zweiten“ (13 Uhr) gegen SC Herten inbegriffen.

Quelle: Olaf Nehls/24Vest.de/Fotocredit: Olaf Nehls