Heimpremiere für die Spvgg. in der Westfalenliga 1

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Heimpremiere für die Spvgg. in der Westfalenliga 1

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Am 2. Spieltag in den Westfalenliga 1 genießt die Spvgg. Erkenschwick erstmals Heimrecht und erwartet mit dem VfL Theesen im Stimberg-Stadion einen Verein, der über viele gut ausgebildete Spieler verfügt.

Spvgg. Erkenschwick – VfL Theesen (So., 15 Uhr, Stimberg-Stadion). Auch einen weitgehend unbekannten Gegner hat Erkenschwicks Trainer David Sawatzki studiert. „Theesen hat viele Jungs im Kader, die bei Arminia Bielefeld ausgebildet wurden“, sagt der 33-Jährige. „Die können alle zocken.“

Mit Arne Kampe (ehemals SC Verl) verfügt VfL Theesen über einen Regionalliga erfahrenen Keeper, mit Marvin Höner über einen Angreifer, der in der vergangenen Spielzeit 18 Mal traf; Höner schnürte bereits für den SV Rödinghausen die Stiefel. Auf solche Stationen können viele Spieler aus dem aktuellen Erkenschwicker Kader nicht blicken, trotzdem ist Trainer Sawatzki überzeugt: „Ich weiß, was die Jungs können, und ich habe auch eine Idee für Sonntag. Verstecken müssen wir uns nicht.“

Amft und Keysberg fallen definitiv aus
Und doch bleiben Fragezeichen: Erstmals seit Monaten wird die Spvgg. am Sonntag ein Heimspiel im Stimberg-Stadion austragen; dort sind die aktuell geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen am ehesten umzusetzen. Für die Spieler bedeutet das aber: Sie müssen sich vom gewohnten Kunstrasen auf einen recht großen Naturrasenplatz umstellen.

Da könnte im Zweifel dann auch die körperliche Verfassung eine Rolle spielen. Und genau hier könnte sich dann die einwöchige Trainingspause auswirken. David Sawatzki: „Ganz klar: Diese eine Woche fehlt. Vorher waren wir gut drauf, jetzt gab es ein eher uneinheitliches Bild.“ Torhüter Philipp Amft und Lukas Keysberg fallen definitiv aus.

Quelle: Olaf Krimpmann/24vest


ACHTUNG! WICHTIGE HINWEISE:

Die Corona-Pandemie ist leider noch nicht vorbei. Deshalb gelten auf den Platzanlagen in ganz Deutschland immer noch wichtige Regeln, die eingehalten werden müssen. Bitte haltet euch weiterhin, wie in den bisherigen Testspielen, an die Regeln. Denn nur so, dürfen wir weiter den Sport den wir so lieben ausüben und ihr den Sport, den ihr so liebt, weiter anschauen.

Wie bereits angekündigt, findet das Spiel im Stimberg-Stadion statt. Der Einlass erfolgt aus organisatorischen Gründen über die Jule-Ludorf Sportanlage. So stauen sich nicht die Zuschauer am Bereich hinter der Haupttribüne und wir können generell den Zuschauerstrom besser steuern. Bitte tragt euch beim Betreten der Platzanlage mit euren Kontaktdaten in die ausgelegten Listen ein und desinfiziert vorher eure Hände. Wenn ihr euch ein Ticket im Kartenvorverkauf sichert, entfällt der Schritt mit den Kontaktdaten, da wir diese bereits durch die Bestellung abgefragt haben. Ihr könnt dann ganz bequem euer Ticket bezahlen und dürft auf die Platzanlage. Haltet dort bitte immer einen Mindestabstand von 1,50m ein.

Wenn der Mindestabstand von 1,50m nicht eingehalten werden kann, muss ein Mund-und-Nasenschutz getragen werden. Dieser muss auch in geschlossenen Räumen, also auf Toiletten und aus Schutz für unser Personal beim Kauf von Speisen- und Getränken getragen werden. Bringt also bitte unbedingt einen Mund-und-Nasenschutz zum Spiel mit!

Bis Samstag 20:30 Uhr habt ihr noch die Möglichkeit euch ein Ticket im Vorverkauf zu sichern! Link zum Vorverkauf: https://www.1916-fanshop.com/…/Heimspiel-Westfalenliga-VfL-…

 INFO ZUM GEGNER:

Die Spvgg. Erkenschwick trifft durch die Umgruppierung auf viele Unbekannte in der Westfalenliga 1. Wie VfL Theesen zum Beispiel, der ins Vest reist.

Beim VfL Theesen ist man stolz: Stolz, ein erfolgreicher Ausbildungsverein zu sein. Sechs Jugendmannschaften spielen in überkreislichen Ligen, das schlägt sich beim VfL auch in den Senioren nieder: 16 von 24 Spielern im aktuellen Kader sind beim Stadtteilverein im Bielefelder Norden ausgebildet worden.

„Wir haben mit der Jugend früher sogar schon mal höher gespielt“, berichtet Andreas Brandwein, der jetzt 16 Jahre Trainer beim VfL ist und die erste Seniorenmannschaft coacht. „Aber das war nicht zielführend für den Verein. Wir schauen jetzt, dass die Spieler aus der näheren Umgebung kommen, was vielleicht etwas zulasten der Qualität geht, aber für den Verein selbst viel mehr Sinn macht.“ Mit Arminia Bielefeld gebe es allerdings eine Art stille Kooperation: Die besten Akteure werden beim Bundesligisten ausgebildet, und wer es nicht schaffe in den Arminen-Kader, komme eben zum VfL. Vorzugsweise schaue man aber in der engeren Umgebung nach Talenten.

Die Konsequenz: Die erste Mannschaft pendelt seit Jahren zwischen Westfalen- und Landesliga. „Mal reicht es, mal eben nicht.“ Entsprechend steckt Andreas Brandwein auch das Ziel für diese Saison: „Wir wollen die Liga halten, viel mehr haben wir uns nicht vorgenommen.“

Quelle: 24vest.de