Ein Achtelfinale, das auch ein Endspiel sein könnte

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Ein Achtelfinale, das auch ein Endspiel sein könnte

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Diese Partie hätte auch das Endspiel sein können: Im Kreispokal-Achtelfinale stehen sich am Donnerstag Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick und Oberligist SV Schermbeck gegenüber (19.30 Uhr).
Enes Kaya treibt den Ball im Spiel gegen Espelkamp, der Einsatz des Offensivspielers im Kreispokal gegen Schermbeck ist fraglich. © Olaf Krimpmann
„Es wäre schön, wenn wir ein Erfolgserlebnis feiern könnten“, sagt Erkenschwicks Trainer David Sawatzki. „Und wenn wir das Spiel zu elft beenden würden.“ In der Meisterschaft hatten die Schwarz-Roten zwei Niederlagen in Folge zu quittieren, zweimal flog ein „Schwicker“ vom Platz.

Der Respekt vor dem Oberligisten aus dem Westen des Fußballkreises ist groß: „Schermbeck ist eine individuell gut bestückte Mannschaft, die sich vor der Saison gut verstärkt hat“, findet der Trainer. Und doch gilt beim Titelverteidiger (die Spvgg. hatte den Kreispokal 2019 als letzter Klub gewonnen): „Wir wollen weiterkommen: Machen wir nicht so viele Fehler wie zuletzt in der Meisterschaft, haben wir die Chance dazu.“

Fraglich ist nur, wer es richten soll. Sowohl fürs Kreispokalspiel wie auch für die Ligapartie am Sonntag in Lünen drohen Skandar Soltane, Dzenan Pilica und Adrian Schuwirth auszufallen, auch Enes Kaya (Probleme mit der Achillesferse) ist fraglich.

Gllogjani vor Comeback an alter Wirkungsstätte
Schermbecks Trainer Sleiman Salha gibt eine klare Devise aus: „Wir machen keine Experimente, sondern wollen in die nächste Runde.“ Der Oberliga-Coach hält seinen Kader noch für sehr unausgewogen. Das betrifft aber nicht die individuelle Klasse: „Die Neuzugänge wie Tolga Özdemir oder Gabriel Cavar sind noch nicht richtig in die Mannschaft integriert und auch noch nicht hundertprozentig fit.“

Auch die vielen Verletzten werden noch einige Zeit brauchen. Allerdings stößt am Donnerstagabend der ehemalige Erkenschwicker Bernad Gllogjani wieder in den Kader. Der Offensiv-Mann verletzte sich in einem der ersten Vorbereitungsspiele, und hat sich nun wieder für die Mannschaft empfohlen.

Im Tor wird zwar Alexander Geraedts statt Rafael Hester spielen, doch bei der exzellenten Qualität der zwei SVS-Schlussleute ist das kein Unsicherheitsfaktor.

Ansonsten stellt Salha das Team auf, dass auch zuletzt in der Oberliga am Ball war. Salha weiß aber auch: „Die Erkenschwicker stehen nach dem verkorksten Saisonstart schon unter Druck und brauchen nun auch einen Erfolg. Das spielt uns vielleicht in die Karten.“

Quelle: Olaf Krimpmann / Stimberg-Zeitung